Unnahbar

Es ist einfach unnahbar zu sein.
Wir brauchen uns nicht um die Telefonate zu kümmern,
die mit Menschen gemacht werden müssen,
die unsere Hilfe, unsere Unterstützung brauchen.

Es ist einfach, unnahbar zu sein.
Wir brauchen nur so tun, als lebten wir in einem Elfenbeinturm,
und wir werden nie eine Träne vergießen.
Wir brauchen nur bis zum Ende unseres Lebens eine Rolle zu spielen.

Es ist einfach, schwer zugänglich zu sein.
Man braucht nur das Beste am Leben aufzugeben.“

~Paulo Coelho~

Veröffentlicht in: on Dezember 3, 2007 at 5:30 Kommentar schreiben

Augenblicke

Augenblicke die, während sie an uns vorüberziehen,
den Weg eines Lebens beschreiben und doch
gleichzeitig und unweigerlich zu seinem Ende führen.
Nur gelegentlich halten wir inne,
um diesen Weg zu betrachten,
die Gründe zu finden,
warum all diese Dinge passieren und zu ergründen,
ob wir den Weg, den wir gehen, selbst gewählt haben
oder uns einfach nur mit geschlossenen Augen haben treiben lassen.
Was wäre wenn wir anhalten
und uns über jeden wertvollen Moment klar werden könnten, bevor er vorbei ist?
Würden wir dann die endlosen Gabelungen des Weges erkennen,
die ein Leben bestimmt haben?
Und würden wir,
wenn wir die Entscheidung betrachten
einen anderen Weg nehmen?
Und wenn wir die ganze Welt durchreisen
um das Schöne zu finden;
wir müssen es in uns tragen,
sonst finden wir es nicht.
Ralph Waldo Emerson

Veröffentlicht in: on Oktober 4, 2007 at 6:27 Kommentar schreiben

WER BIN ICH?

Der wahre Suchende ist der,
der auf der Suche nach sich selbst ist.
Gib alle Fragen auf außer der einen:
„WER BIN ICH“
Schließlich bist du dir nur einer Tatsache gewiss:
DU BIST!
Das „ICH BIN“ ist sicher,
das „ich bin dies“ ist es nicht.
Bemühe dich herauszufinden,
was du in Wirklichkeit bist.

Um zu wissen, was du bist,
musst du zunächst
das untersuchen und kennen,
was du nicht bist.
Entdecke alles, was du nicht bist:
Körper, Gefühle, Gedanken, Zeit, Raum, dies oder das.
Nichts, was du konkret oder abstrakt
wahrnimmst, kannst du sein.
Gerade der Vorgang der Wahrnehmung zeigt,
dass du das nicht bist,
was du wahrnimmst.

Je genauer du verstehst,
dass du auf der Ebene des Verstandes
nur in negativen Begriffen beschrieben werden kannst,
umso schneller wirst du zum Ende deiner Suche kommen
und realisieren,
dass du das unbegrenzte Sein bist.

Sri Nisargadatta Maharaj

Veröffentlicht in: on Oktober 3, 2007 at 11:06 Kommentar schreiben